NOVATIL Trockene Wand - Verkieselungskonzentrat

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  • Kurzbeschreibung

    NOVATIL Trockene Wand - Verkieselungskonzentrat - Ist im Bohrlochverfahren nachträglich einzubringende verkieselnd und hydrophobierend wirkende Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk.
  • ArtikelNr.: HRM-TRO
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Beschreibung

Novatil Trockene Wand - Verkieselungskonzentrat

Eigenschaften:

Novatil Trockene Wand ist ein sehr niedrigviskoses Verkieselungskonzentrat. Aufgrund der niedrigen Viskosität kann es bis in die kleinsten Poren und Kapillaren des Baustoffs eindringen. Durch den Kontakt mit dem Baustoff reagiert das Konzentrat und bildet eine Gel-Sperrschicht, die die Austrocknung der Wände einleitet. Diese Schicht mineralisiert mit der Zeit und verfestigt dabei zusätzlich die Bausubstanz. Die bei der Mineralisierung entstehenden Sekundärkapillaren sind durch Novatil Trockene Wand bereits hydrophobiert, so daß sich eine dauerhaft wirksame Horizontalsperre gebildet hat. Bewehrungsstahl wird dadurch nicht angegriffen. Das Produkt ist lösemittelfrei und gibt dementsprechend keine umweltschädigenden Dämpfe ab.

Anwendungsbereiche:

Novatil Trockene Wand wird zur Herstellung einer nachträglichen Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit im Bohrlochverfahren angewendet. Sie wird als Teil einer Sanierungsmaßnahme eingesetzt, wenn die ursprüngliche Horizontalsperre des Mauerwerks im Laufe der Jahre undicht geworden ist oder beim Bau keine Horizontalsperre eingebracht wurde. Novatil Trockene Wand verhindert die weitere Durchfeuchtung und sorgt zuverlässig für die dauerhafte Austrocknung des Mauerwerks. Es kann in Mauerwerk, Beton, Stein und Fels eingesetzt werden.

Untergrundvorbereitung:

Zunächst ist der vorhandene Putz bis ca. 80 cm über die sichtbare Durch-feuchtungszone hinaus abzuschlagen. Ist eine frühere Putzerneuerung erkennbar, ist diese komplett zu entfernen. Das Mauerwerk mechanisch reinigen, mürbe Mörtelfugen ca. 2 cm tief auskratzen und mit Sperrmörtel fein verfüllen.

Bohrungen:

In dem abzudichtenden Mauerwerk werden Bohrungen über Oberkante Erdreich (Wand-Boden-Ansatz) in einem Abstand von 8 bis 10 cm höhenversetzt im Zickzackmuster angeordnet mit einem Durchmesser von ca.16 mm schräg nach unten in einem Winkel von ca. 45°, bis zu einer Tiefe von ca. 5 cm vor Mauerende erstellt. Dabei sollten mindestens eine, bei dickerem Mauerwerk mindestens zwei Lagerfugen gekreuzt werden. Die Bohrlöcher sind so tief wie möglich anzubringen. Die Löcher sind mit einer erschütterungsfreien, elektropneumatisch Bohrmaschine zu erstellen. Vor der Injektage ist der Bohrstaub mittels Druckluft oder Staubsauger gründlich zu entfernen.

Bohrlochschlämme:

Zerklüftungen u. offene Fugen müssen vor der Injektage mit Novatil Trockene Wand mit Bohrlochschlämme verfüllt werden. Diese sind mit einem geeigneten Gegen-stand im nicht abgebundenen Zustand wieder zu öffnen. Bei sehr alter bzw. nicht alkalischer Bausubstanz sind die Bohrlöcher mit stark verdünnter Bohrlochschlämme vorzubehandeln, um die Reaktion anzuregen. Danach kann sofort mit der Injektage begonnen werden.

Verarbeitung:
Injektage (Schwerkraftverfahren):


Novatil Trockene Wand mit Gießkanne oder Trichter in die staubfreien Bohrlöcher solange einfüllen, bis keine Flüssigkeit mehr aufgenommen wird. Der Flüssigkeitsstand in den Bohrlöchern ist öfters zu kontrollieren, da trockene Löcher verkrusten können und die weitere Aufnahme vo´m Verkieselungskonzentrat gestört werden kann.

Injektage (Überdruckverfahren):

Bei großen Wandstärken bzw. über 60 Masse-% der Sättigungsfeuchte des Mauerwerks ist die Injektage von Novatil Trockene Wand mit einem leichten Überdruck (je nach Mauerwerk bis max. 5 bar) herzustellen, um das Mauerwerk sicher abzudichten. Dazu werden Bohrungen einreihig mit einem Durchmesser von 16 mm hergestellt, die ca. 100 mm vor Mauerwerksende aufhören. Der Bohrlochabstand liegt zwischen 100 und 200 mm. In diese Bohrlöcher werden Packer eingesetzt, fixiert und Novatil Trockene Wand mit einem leichten Überdruck injiziert.

Chemische Basis:

  • Silikate und Silikonate

Menge:

  • 10 L, 20 L, 30 L

Farbe:

  • transparent

Verarbeitungstemperatur:

  • +5°C bis +30°C

Lagerung:

  • 12 Monate trocken und kühl,
  • +5°C bis max. + 20°C.

Reinigung:

Das Werkzeug und verschmutzte Stellen sind sofort mit Wasser zu reinigen.

Allgemeine Hinweise:

Novatil Trockene Wand kann nicht bei Lehmmauerwerk, Porenbeton und Muschelkalk eingesetzt werden. Luft- und Untergrundtemperatur müssen während der Verarbeitung mindestens +5°C betragen. Nach der Behandlung ist das Aufsteigen weiterer Feuchtigkeit dauerhaft verhindert. Das Mauerwerk benötigt aber, abhängig vom Grad der Durchfeuchtung, Temperatur, Wandstärke usw., noch eine Zeit, bis es vollständig ausgetrocknet ist.

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